Diskussionsportal zum Sonnenberg in Chemnitz
Sonnenberg schreibt von Fernando Paulino
Der Wettbewerb: “Sonnenberg schreibt” vom Verein Stadthalten Chemnitz e.V. ist entschieden und die Gewinner stehen fest. Insgesamt wurden 52 Beiträge eingereicht und 3 Schulen auf dem Sonnenberg haben eifrig mitgemacht. Umfangreiches dazu finden Sie auf der Seite der Initiatoren des Wettbewerbes: www.stadthalten-chemnitz.de.
Weitere prämierte Arbeiten können Sie in der nächsten Ausgabe der Stadtteilzeitung Sonnenberger in Papierform bestaunen.
Wir möchten hier einen Beitrag veröffentlichen, der in der Kategorie 4: Jugendliche 14-15 Jahre den 3. Platz belegte. Dieser kann für unseren Imageprozess einen wichtigen Beitrag leisten und deshalb möchten wir den Schüler Fernando Paulino und seinen Beitrag hier veröffentlichen.
Sonnenberg schreibt von Fernado Paulino
“Wir sind beide Kinder vom Sonnenberg, hier geboren und aufgewachsen. Uns gefällt es hier sehr gut, denn auf dem Sonnenberg wohnen auch viele Kinder und wir haben viele Freunde hier. Auch die Schule, der Kindergarten und der Hort sind gleich in der Nähe, so dass wir keine langen, anstrengenden und gefährlichen Wege haben.
Seit einigen Jahren befinden sich auch verschiedene Vereine und Jugendeinrichtungen hier, die ein sehr umfangreiches Angebot für Jung und Alt anbieten. Z.B. auch das Sonnenbergfest. Wir besuchen auch sehr gern den Jugendclub Mikado und Bumerang. Hier können wir uns mit unseren Freunden treffen und spielen. Uns gefällt auch sehr gut, dass viele Angebote in den Ferien möglich sind. Dieses Jahr fahren wir sogar gemeinsam an die Talsperre Kriebstein, das ist die erste Reise ohne Eltern. Das wird bestimmt spannend und aufregend werden. Wir finden das richtig Klasse!!!
Genauso schön finden wir die neuen Spielplätze, die als Bunte Gärten bezeichnet werden. Dort treffen wir uns auch regelmäßig und verbringen unsere Freizeit. Diese Spielplätze werden sehr rege auch von anderen Bewohnern genutzt. Leider schätzt nicht jeder diese Freizeitmöglichkeit. So stört uns ganz schön, wenn Spielgeräte kaputt gemacht werden oder die Spielplätze vermüllt sind. Wenn wir so an unsere Kleinkinderzeit denken, haben unsere Eltern immer darauf geachtet, dass wir kein Bonbonpapier einfach so wegwerfen, denn das schadet der Umwelt und uns. Aus diesem Grunde können wir das nicht verstehen, wenn Erwachsene keine Rücksicht nehmen.
Gerade jetzt, nach dem starken und harten Winter freuen wir uns sehr darauf, wieder die Spielplätze zu nutzen und nach Herzenslust an der frischen Luft zu toben. Allerdings müssen wir dann ganz schön aufpassen, dass wir auf den Wiesen nicht in Hundehaufen treten. Auch das finden wir ganz schön blöd. Wir Kinder müssen immer artig, lieb und leise sein und bei den Hunden gibt keiner Obacht. Dabei ist das nicht nur eklig sondern auch gefährlich. Manchmal spielen ja auch ganz kleine Kinder auf der Wiese und können sicher noch nicht alles richtig unterscheiden.
Meine Schwester hat sich auch an der Straßengalerie beteiligt und ein schönes Bild zum Sonnenberg gemalt. Über einen großen Teil scheint riesen groß die Sonne. Die sollte immer in allen Herzen scheinen, damit wir Kinder und die Erwachsenen das Schöne an unserem Stadtteil sehen und nicht nur die schlechten Seiten.”
Unser Fazit:
Die Schilderung gibt einen schönen Einblick eines Jugendlichen in den Stadtteil und zeigt wie groß der Bogen vom Autor gespannt wurde. Damit findet dieser Beitrag unter unserer Rubrik „Entdeckertouren“ seinen berechtigten Platz.
Fernando – Gefällt uns!
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von D.Apolinarski am 19. September 2011 um 17:18 veröffentlicht und unter Leben am Sonnenberg abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |


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